Rückblick: drei Konzertabende im Jubiläumjahr 2017

St. Josef

Erster Advent:           3. Dezember 2017

In der Dunkelheit der Nacht erstrahlt ein erstes Licht


Erstes Konzert wurde zu einem stimmigen Erlebnis

Zahlreich waren die Besucher an diesem schneekalten ersten Advent in die Eupener Josefskirche gekommen, um eine besinnlich-musikalische Stunde zu erleben. 

Die Unterstädter Pfarrkirche gab - in dezentem Kerzen- und Scheinwerferlicht getaucht - sogleich einen stimmigen Rahmen, als Bruno Creutz vom Vinzenz Verein Eupen eingangs passende herzliche Worte zur Zweckbestimmung der traditionellen Kollekte während der Konzertpause fand.

 

 

Ausführende waren bestens aufgelegt   

Das Streicherensemble Eastbelgica unter der Leitung von Simen van Meensel sowie der Eupener Knabenchor (Ltg Dieter Gillessen) und das Vokalensemble Cantabile (Ltg.: Gerhard Sporken) gaben Auszüge aus ihrem derzeitigen Festrepertoire zur Advents- und Weihnachtszeit.

 

 

Eastgbelgica-Streicher und Knabenchor verständigten sich auf  gemeinsame Konzert-Gestaltung

Die beiden Ensemble präsentierten im Wechsel - getrennt oder gemeinsam – eine angenehme Reihenfolge adventlicher Gesänge und Weisen.

Zum finalen Abschluss versammelten sich alle Ausführenden im Chorraum und präsentierten Händels „Tocher Zion“.

 

 

Der Start in die Jubiläumskonzertreihe ist erfolgreich gelungen

Gespannt erwarten wir die Adventskonzerte an den beiden kommenden Adventssonntagen.

 


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Klosterkirche

Zweiter Advent:      10. Dezember 2017

Am Rathausplatz wurde die zweite Kerze angezündet


Zweites Konzert  endete mit irischem Segensspruch  

Brigitte Cloot  begrüßte die sehr zahlreich erschienenen Besucher in der ehemaligen Kapuzinerkirche am Rathausplatz und bat anstelle des nicht anwesenden Vertreters des Vinzenz Vereins um  großzügiges Spenden  zugunsten  bedürftiger Mitbürger in der Stadt.

 

„Da Capo“ mit Kinderstimmen

Die Sängerinnen und Sänger vom Vokalensemble "Da capo" unter  seinem kolumbianischen Leiter  Luis Castellanos wiesen die Besucher mit ihren Gesängen auf eine frohe Zeit der Erwartung auf die Geburt Christi ein. Als kleine sympathische Überraschung sangen vier Kinderstimmen den Solopart im kolumbianischen Weihnachtslied „Anton“.

 

Instrumentale Klang-Bilder

Wohltuende Ergänzung zu den vokalen Vorträgen waren die Klangbilder des Eupener Mandolinenorchesters. Dirigent  William Trips und Heidi Fassbender ließen in Petzolds “Die Nacht ist vorgedrungen“ mit ihrem feinfühligen Querflöten-Solospiel die Sehnsucht der Hirten erahnen.

 

Adventsgesänge in vier Sprachen

„Es ist für uns eine Zeit angekommen“ lautete der Grußgesang der Sängerinnen und Sänger von„Musica Cantica“, mit dem sie singend Lichter in den Chorraum brachten. Unter Leitung von Manfred Lutter schenkte das Ensemble mit Adventsgesängen in vier Sprachen den Konzertgästen ein Gefühl von freudiger Erwartung im wärmenden Schein der beiden Kerzen am Adventskranz.

 

Segensspruch

Alle Interpreten des Abends entließen abschließend mit James E. Moores „An irish blessing" die Zuhörer zufrieden und weihnachtlich gestimmt nach Hause.


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St. Nikolaus

Dritter Advent:       17. Dezember 2017

Am Marktplatz wird die dritte Kerze angezündet


Einstimmung mit Mommer-Komposition der ersten Stunde...

In adventlicher Erwartung lauschten zahlreiche Konzertbesucher in der Nikolauskirche am Marktplatz Dubras „Laudate Dominum“, nachdem Karl-Heinz Brüll vom Vinzenz Verein einleitend um eine reiche Kollekte zugunsten der aktuellen diskreten Projekte für Notleidende der Stadt geworben hatte.

 

Ceremony of Carols

«Voices» (Ltg Hubert Schneider) stimmte zum Licht der dritten Adventskerze festliche Arrangements von Hempfing und Sommer an. Aus den beliebten „Ceremony of Carols“ von Benjamin Britten erklangen  drei dreistimmig gesetzte vorweihnachtliche Lobechöre, in dessen Verlauf Mary Vandenhirtz in "Balulalow"  ein lupenreines Sopransolo ablegte. Mit Arnold von Brucks Motette „Ave Maria“ zeichnete der Frauenchor ein zärtliches Portrait der Gottesmutter. 

 

Unterwegs nach Weihnachten

 „Veni, veni Emmanuel“ sangen die Marienchor-Sänger (Ltg Heinz Piront) aus dem hinteren Kirchenbereich und eröffneten damit  ihr Adventskonzert. Das „Krippenlied“, am 30. Oktober 1955 von Willy Mommer jun getextet und vertont, erinnerte an das allererste Konzert der Reihe „Weihnachten in der Stadt“.

 

Kosmische Schwingungen

Zu einem besonderen Klangerlebnis wurde Esenvalds  „Stars“:  schwingende Klänge aus mit Wasser gefüllten Weingläsern begleiteten  den Chorgesang mit stimmungsvollen Akkorden. Für die abschließende Über-raschung sorgte das  Weihnachtslied aus Nigeria “Betelehemu“. 

 

Gemischte Chorklänge zum Abschluss

Beide Ensembles entließen das Auditorium mit vier gemeinsamen Vorträgen und stimmten auf das Weihnachtsfest ein: „Freu dich, Erd‘ und Sternenzelt“.

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Die 50. Konzertreihe ist beendet

Es bleiben Erinnerungen an zahlreiche treue aber auch neue Besucher in den adventlich geschmückten Kirchen unserer Stadt. Erfreulich die Feststellung, dass sich die ausführenden Chöre und Ensembles etwas Besonderes einfallen ließen, um Willy Mommers Initiative auch nach 50 Jahren auf hohem Niveau weiterzuführen. 

Herzlichen Dank!